Gazpacho – Eine kalte Erfrischung aus Spanien: Rezept der Woche – 2017 KW 34

Heute stelle ich Euch eines meiner absoluten Lieblingsrezepte vor. Gazpacho kommt aus Andalusien und ist einfach wunderbar an heißen Sommertagen.

Ein unglaublich vielfältiges Gericht. Man kann es essen, ganz fein pürriert aber auch trinken. Eine große Schüssel voll im Kühlschrank, hält immer eine kleine Erfrischung bereit.
Es wird kalt gegessen – man sagt auch „kalte Suppe“ dazu, aber diesen Ausdruck verwende ich dafür nicht gern, auch, wenn es stimmt. Ich habe aber schon häufig erlebt, dass Menschen es, weil sie sich kalte Suppe nicht vorstellen können und wollen, nicht mehr essen deshalb.
Dazu kann ich nur sagen: Leute, Ihr verpasst wirklich etwas!

Zutaten für eine größere Menge

  • Etwa 1 kg Kirschtomaten oder 5-6 Größere
  • 1 Salatgurke
  • 2-3 Paprika (Farben nach Lieblingsgeschmack)
  • 2 Zwiebeln
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • etwa 100 ml Olivenöl
  • etwa 75 ml Balsamico-Essig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Das ganze Gemüse waschen, putzen und in grobe Stücke zerteilen.
Alles in eine Schüssel geben und pürieren.
Schließlich Gemüsebrühe, Olivenöl und den Balsamico einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu röstet man Weißbrotwürfel in einer Pfanne in Olivenöl und Knoblauch und streut sie über die Suppe.

Tipp 1

Wer es nicht ganz so flüssig haben möchte, behält einfach etwas von dem Gemüse zurück und püriert es grober, als den Rest oder schneidet es in Stücke. So findet man im Gazpacho dann auch noch ein paar Gemüsestückchen

Tipp 2

Es gibt Rezepte, in denen als Zutat auch noch eine Packung passierte Tomaten verwendet wird. Ich mag das nicht so gern, finde es so, nur mit dem frischen Gemüse besser.

Tipp 3

Frische Kräuter. Eigentlich gehören sie nicht rein, aber mir hat die Zugabe von zum Beispiel etwas Petersilie, Basilikum, Schnittlauch oder auch ein paar Blättchen Minze, sehr gut geschmeckt.

Tipp 4

Auch eine fruchtige Note steht dem Ganzen sehr gut. Wassermelone und ein klein bißchen Apfel, natürlich ebenfalls püriert, machen das Gazpacho zu etwas sehr Besonderem.

Wie ist das bei Euch? Lasst Ihr Euch etwa auch von dem Begriff „kalte Gemüsesuppe“ abschrecken oder hab ich Euch doch ein bißchen neugierig gemacht?

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