Bänder, Pixel und Scheiben: Die neuen Retro-HörLights

Radio? Nein, Retro ist heute das Motto meiner HörLights. Musik kam schließlich nicht immer aus dem Netz, sondern auch mal von der Platte, dem Band oder dem 8-Bit-Kanal. In den HörLights gibt es das alles aber natürlich wie gewohnt digital – zum Soforthören auf Klick.

Bandsalat, liebevoll zubereitet

Die Kassette zwischen Nostalgie und Renaissance. Aus unserem Alltag ist die Kassette so gut wie verschwunden. In ein paar Autoradios dreht sie sich noch, und manch einer hortet auf dem Dachboden noch die Kassetten seiner Kindheit mit Hörspielen und Musik.

Einlegen in das Kassettenfach, Play drücken, los geht’s. Eine Kassette zum sprechen zu bringen ist kinderleicht, außerdem ist sie viel robuster als Schallplatte oder CD. Ein Hörspiel vor dem schlafen gehen, Musik aus dem Radio mitschneiden oder die ersten Aufnahmen von der eigenen Stimme machen – Bis in die 90er-Jahre war die Kassette das Audiomedium überhaupt, und noch viel mehr als das.

trotzdem wurde sie inzwischen fast spurlos vom Markt verdrängt. Doch gleichzeitig erlebt die Kassette auch wieder eine Renaissance. So schwören manche neue Bands inzwischen wieder auf die Bänder.

Das Feature von Jan Decker zeichnet die Rückkehr der Kassette nach.

Die Welt ist eine Scheibe

Aber es geht auch ohne Tonband. Die gute alte Vinyl-Schallplatte erlebt zurzeit ein ungeahntes Revival. 2014 wurden so viele Schallplatten verkauft zuletzt 1992, und 2015 steigerten sich die Vinyl-Umsätze noch einmal um rund fünfzig Prozent.

Wer kauft noch Platten? Nicht nur der angegraute Musik-Connaisseur, der mit inmitten von Vinyl aufgewachsen ist. Nein, auch der 20jährige Hobby-DJ gehört zu den Plattenkäufern – am Puls der Zeit und trotzdem kritisch gegenüber der Streaming-Mentalität seiner Altersgenossen.

Vinyl ist etwas besonderes, und es macht besonders. Vor allem klingt es aber nicht nur besonders, sondern unvergleichlich. Darüber kann man sich in diesem Feature selbst ein Hörbild machen.

Pixeltunes

Vom Sound der Videospiele. Die feindliche Sternenflotte kommt immer näher. Untermalt wird ihr Anflug von vier markanten Basstönen. Der Spieler bedient eine Laserkanone, die seltsame Zischgeräusche von sich gibt. Das ist der Sound von Space Invaders, dem Spieleklassiker aus dem Jahre 1978.

Heutzutage hat sich Musik in Computerspielen längst von flirrendem Elektrogepiepse verabschiedet. Sie wird von großen Orchestern eingespielt, fast wie Filmmusik, und doch wieder ganz anders. Musik in Videospielen passt sich dem Spieler an, begleitet seine Erfolge und Niederlagen, macht die virtuelle Welt lebendig.

Tatsächlich ist der Klang der Spielewelten heute kaum noch von der Realität zu unterscheiden. Das Feature zeigt, wie diese Musik auch in das Leben von Nicht-Computerspielern hineinklingt.

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