Gulasch aus dem Römertopf: Rezept der Woche – 2017 KW 51

Das etwas andere Weihnachtsessen: Normalerweise sind die Gerichte, die auf die weihnachtlichen Tische kommen, ja sehr traditionell. Meist variieren sie zwischen Kartoffelsalat mit Würstchen, Ente, Ganz oder auch Karpfen.
Das Gulasch, das ich heute für Euch koche, ist ansich schon eher ein Alltagsessen, aber im Römertopf zubereitet finde ich es ebenso festlich und lecker.
Dazu kommt der einmalige Duft, der einem solchen Topf entsteigt und der einzigartige Geschmack, den nur das Garen in einem Römertopf erzeugen kann.

Zutaten

  • 1,2 kg Rindsgulasch
  • 4-6 Zwiebeln
  • Knoblauchzehen (nach Geschmack
  • 2 Lorbeerblätter
  • Körnige Brühe
  • 2 Paprika, 1 grün, 1 rot
  • 1 Dose Tomatenstücke und oder Mark
  • 1 Becher Creme Fraiche oder Sahne
  • Salz und Pfeffer
  • Scharfes Paprikapulver
  • Etwas Cayennepfeffer
  • 1 Fl. Rotwein

Vorbereitung:

Römertöpfe müssen in der Regel mindestens eine halbe Stunde vor der Nutzung gewessert werden. Das Material muss vor der Hitze im Ofen Feuchtigkeit aufsaugen, ansonsten ist es zu trocken und kann platzen.
Es gibt mittlerweile auch Töpfe, die so gearbeitet sind, dass man sie nicht mehr wässern muß,

Zubereitung

Zwiebeln und Knoblauch schälen, in Würfel schneiden, Paprika waschen, entkernen und ebenfalls würfeln und in den Römertopf geben, die Lorbeerblätter dazu und die körnige Brühe darüberstreuen.
das Rindfleisch, nicht angebraten, klein würfeln, mit Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer und etwas Salz würzen und auch in den Röbertopf geben.
Als letztes den Rotwein aufgießen, alles sollte bis ca. 1 cm unter dem Fleischrand mit Rotwein bedeckt sein.

Nun kommt der Römertopf in den, nicht vorgeheizten, sondern unbedingt noch kalten ofen. Bei 170-180°C
wird dann alles gut 2,5 bis 3 Stunden gekocht. Man kann natürlich zwischendurch probieren, wie weit das Fleisch ist.

Anschließend füllt man den Inhalt aus dem Römertopf nochmal in einen Kochtopf um, um die Sauce auf dem Herd zu komplettieren.
Dazu gibt man dann das Tomatenmark oder Tomatenstücke aus der Dose, je nach Geschmack, falls nötig, nochmals mit Gewürzen abschmecken und das Creme Fraiche einrühren. Bei Bedarf kann natürlich auch noch etwas Rotwein angegossen werden, dann sollte man es aber noch ein wenig länger köcheln lassen, damit auch dann der Alkohol noch verdunsten kann.

Als Beilage ist erlaubt, was schmeckt. Gut passen sicherlich Nudeln, Kartoffeln und reis, ich liebe Spetzle dazu.
Auch weitere Gemüse- und oder Salatbeilagen sind möglich.

Tipp 1

Es gibt so Zutaten, die stellen uns Blinde häufig vor Problemchen. Auch in diesem Rezept findet sich sowas wieder. Gemeind sind die Lorbeerblätter.
Alles, was man zum würzen irgendwo hineinlegt, es aber später, vor dem Essen wieder heraussuchen soll, wird schwierig. Man muß das Zeug ja wiederfinden. Mal davon abgesehen, dass man nicht mit den Fingern im fertigen Essen herumwühlen sollte, ist das meist auch noch kochend heiß, sodaß das sowieso nicht ginge.
Also muß man solche Zutaten entweder weglassen oder sich sinnvolle Möglichkeiten überlegen.
Bei unserem Gulasch hier behelfe ich mir so, dass ich die Lorbeerblätter nicht schon zum Gemüse unten in den Topf und somit mitten ins Gewühle lege, sondern am Schluss ganz oben drauf oder, ich schiebe sie in die Ecken des Römertopfes.
Mit ein bisschen Glück bleiben die während der Garzeit auch ungefähr an ihrem Platz, sodaß ich sie, noch vor dem Umfüllen aus dem Römertopf in einen Kochtopf, vorsichtig rausnehmen kann.

Tipp 2

Je länger das Fleisch im Römertopf gegart wird, desto zarter wird es. Aber bitte im Rahmen bleiben, 10 Stunden kochen ist damit nicht gemeint.

Was auch immer bei Euch auf den festlichen Weihnachtstisch kommt, lasst es Euch gut schmecken.
Ich wünsche Euch allen wunderschöne und besinnliche Weihnachtstage!

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